Effektive Kontrolle der Myopieprogression – eine Analyse Teil 4

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Erstellung einer Metaanalyse und deren Ableitung auf Handlungsmöglichkeiten für Optometristen

von Lisa-Maria Mathys, Bachelor Arbeit, Hochschule München Fakultät: Angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik, Studiengang Bachelor Augenoptik/Optometrie, 09-2016

Anmerkung des Redakteurs:

Wir bedanken uns bei der Autorin, Lisa-Maria Mathys für die Erlaubnis, Ihre großartige Arbeit hier im Blog veröffentlichen zu dürfen. Aufgrund des Umfanges dieser Bachelorarbeit wurde diese hier im Blog auf mehrere Artikel verteilt und zusätzliche Überschriften zur besserer Lesbarkeit im Blog hinzugefügt. Die komplette Diplomarbeit kann hier runtergeladen werden. Kontaktdaten von der Autorin kann bei uns erfragt werden.

1   Handlungsmöglichkeiten für Augenoptiker und Optometristen in Deutschland

Berücksichtigt man die Ergebnisse der Metaanalyse und die Tatsache, dass erfahrungsgemäß hauptsächlich Einstärkenbrillen bei Kindern angepasst werden, so stellt man fest, dass ein dringender Handlungsbedarf bezüglich der Myopiekontrolle besteht. Die steigende Prävalenz der Kurzsichtigkeit und die fortschreitende Digitalisierung sollten Fachleute (Augenoptiker, Optometristen, Ophthalmologen, usw.) dazu bewegen, dieses Thema anzusprechen und entsprechende Aufklärungsarbeit zu leisten, denn jedes myope Kind sollte die Gelegenheit bekommen das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit zu verringern. Anlässlich der Vermutung, dass sich nicht mal jeder Fachmann dieser negativen Entwicklung bewusst ist, wurde auf Grundlage der durchgeführten Metaanalyse ein Aufklärungsbogen erarbeitet, der sowohl dem Betroffenen, als auch dem fachlichen Berater einen Überblick über mögliche Behandlungsmethoden geben soll (siehe Abbildung 10). Zusätzlich dient dieser als eine Art Leitfaden, der die Methoden entsprechend ihrer Relevanz absteigend ordnet. Das Ziel soll sein, die effektivste und sinnvollste Korrektionsmöglichkeit zu finden, die gleichzeitig mit dem Kind vereinbar ist. 

Dabei stellt die in der Analyse errechnete Effektivität mit 20 Punkten (40%) die ausschlaggebendste Eigenschaft dar. Auch wenn die Schwierigkeit der Anpassung und der Anwendung individuell variiert, sollte dieser Faktor mit 10 Punkten (20%) ebenso verstärkt einbezogen werden, da dies für beide Parteien (Anpasser und Anwender) ein wichtiges Entscheidungskriterium darstellt. Alle weiteren Aspekte präsentieren zusätzliche Punkte, die nur dann vergeben werden können, wenn die Wirksamkeit der Methode durch aktuelle Theorien bekräftigt werden kann. Denn der unerforschte Grund der Effektivität einer Behandlungsmöglichkeit lässt vermuten, dass ebenso wenig bekannt ist, welche weiteren (womöglich auch negativen) Einflüsse zu berücksichtigen sind. Die Bewertung der untersuchten Methoden zeigt folgende Tabelle 4.

Tab. 4: Bewertung der in der Metaanalyse untersuchten Methoden zur Myopiekontrolle, geordnet nach der Gesamtpunktzahl
Tab. 4: Bewertung der in der Metaanalyse untersuchten Methoden zur Myopiekontrolle, geordnet nach der Gesamtpunktzahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Punktevergabe wurden zum einen die Ergebnisse und Zusammenhänge, die aus der Metaanalyse gewonnen werden konnten berücksichtigt, zum anderen waren bezüglich der Anpassungs- und Anwendungsschwierigkeit auch die in der Abbildung 9 betrachteten Kontraindikationen und Vor-/Nachteile entscheidende Kriterien. Daher stellt dieses Bewertungsschema eine subjektive und praxisbezogene Beurteilung dar. Anders als in den objektiven Ergebnissen der Metaanalyse stehen hier Atropin Augentropfen nicht an erster Stelle, sondern Bifokalbrillen mit Konvergenzunterstützung. Deren Anpassung wurde als „sehr leicht“ eingestuft und ebenso positiv wurde die erklärbare Wirksamkeit bewertet. Bezogen auf die Verwendung bei Kindern wurden Kontaktlinsenanpassungen als „schwierig“ bewertet, da hierbei eine gute Compliance vorauszusetzten ist.  Ebenso sollte auch bei Augentropfen eine gute Mitarbeit der Kinder und Eltern berücksichtigt werden, weshalb die Anwendung von Atropin und Pirenzepin nicht mit „sehr leicht“ beurteilt wurde. Auch die noch vollständig begründete Wirkung dieser Pharmazeutika verringert die Punktzahl im Gegensatz zu anderen Methoden. Gleitsicht- und Bifokalbrillen reduzieren bei richtiger Anwendung zwar die Akkommodation, erfordern aber einen erhöhten Konvergenzaufwand als mit monofokalen Minusgläsern. Unterkorrigierende Einstärkenbrillen und monofokale Kontaktlinsen gelten laut Metaanalyse als nicht effektiv und sollten daher auch nicht einfachen Einstärkenbrillen vorgezogen werden.

Aus diesem Bewertungsprozess ergibt sich somit der Leitfaden aus Abbildung 10(1-2), der alle bisher gesammelten Erkenntnisse zusammenfassend betrachtet. Demnach stellt die Bifokalbrille mit Konvergenzunterstützung zwar nicht die effektivste, aber die sinnvollste Möglichkeit zur Kontrolle der Myopie dar, da sie den Akkommodations- und Konvergenzaufwand auch bei Kindern verringert. Besonders zu beachtende allgemeine Kontraindikationen gibt es keine, allerdings könnte das sichtbare und unästhetische Nahteil bei sportlichen Aktivitäten stören und somit den Drang zur Bewegung bei Kindern einschränken. Die Anpassung durch den Augenoptiker oder Optometristen ist notwendig. Dabei sollte die Addition nicht zu hoch gewählt werden, um die Nutzung des Nahteils auch für Zwischenentfernungen sicherzustellen (z.B. Addition +1.5 dpt, 6 Prismen Basis innen13). Progressive Weichlinsen tragen ebenso effektiv zur Verlangsamung des Längenwachstums bei. Ihr Vorteil liegt darin, dass bei richtiger Anpassung durch den Kontaktlinsenspezialist (Augenoptiker, Optometrist) weniger Brille getragen werden kann und dadurch bei Kindern womöglich die Bereitschaft für Freizeitaktivitäten gesteigert werden kann. Allerdings ist bei der Anwendung von Kontaktlinsen generell eine gute Mitarbeit und Compliance sowohl auf der elterlichen Seite, als auch auf Seiten des Kindes gefordert. Laut der durchgeführten Metaanalyse gelten Atropin Augentropfen als die effektivste Behandlung gegen Myopieprogression. Die genaue Wirkungsweise auf das Fortschreiten der axialen Länge ist noch unbekannt und hinzukommt, dass Nebenwirkungen auftreten könnten. Die Anwendung der Tropfen kann zwar durch einen Augenoptiker oder Optometrist empfohlen werden, aber als verschreibungspflichtiges Arzneimittel 77 kann eine Therapie mit Atropin nur durch einen Arzt (Ophthalmologe) und nach sorgfältiger gesundheitlichen Untersuchung durchgeführt werden. Dies gilt ebenso für die Verwendung eines Pirenzepin Augen Gels. Allerdings sollte auch immer ein Augenoptiker hinzugezogen werden, da wegen der pharmazeutisch bedingten Lähmung des Ziliarmuskels eine zusätzliche Gleitsicht- oder Bifokalbrille zum Ausgleich der Akkommodation notwendig werden könnte, um eine unklare Nahsicht zu vermeiden. Im Gegensatz dazu bieten orthokeratologische Kontaktlinsen einen korrektionsfreien Alltag, wenn die Linsen über Nacht getragen werden und diese die Kurzsichtigkeit über den Tag vollständig korrigieren. Dies steigert wiederum das Selbstvertrauen und die Bewegungsbereitschaft von Kindern, es ist allerdings mit erhöhten Kosten zu rechnen. Auch hier ist eine ausführliche Anpassung durch den Spezialisten notwendig. Bifokale Weichlinsen haben entsprechend den Ergebnissen der Analyse eine eher schwache Effektivität bezüglich der Myopiekontrolle. Wenn Weichlinsen zur individuellen Anpassung in Fragen kommen, so sollte deshalb vorrangig ein progressives System gewählt werden. Auch eine Anpassung von Gleitsicht- und Bifokalbrillen ohne Konvergenzunterstützung macht hinsichtlich ihrer mäßigen Wirkung auf das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit wenig Sinn. Von unterkorrigierenden Einstärkenbrillen sollte ebenso abgeraten werden, zumal bezüglich der Ametropie Entwicklung kein Unterschied zu vollkorrigierenden Brillen zu sein scheint. Allerdings sollte bei der Augenglasbestimmung eine Überkorrektion unbedingt vermieden werden, da dies auf Seiten des Brillenträgers auch in der Ferne zum Ausgleich mittels Akkommodation führt, was durchaus zum weiteren Fortschreiten der Kurzsichtigkeit führen könnte. Daher ist das Vorgehen mehr Plus zu geben durchaus sinnvoll, sollte aber nicht in einer Visusminderung resultieren. Obwohl monofokale Kontaktlinsen bei Kindern die Aktivitäten im Freien unterstützen würden, erkennt man bezüglich der Myopiekontrolle keine Effektivität. Daher sollten diese Korrektionsmittel in diesem Zusammenhang nicht bevorzugt werden.

Abb. 10(1): tabellarischer Leitfaden zur effektiven Kontrolle der Myopie bei Kindern, nach absteigender Relevanz geordnet
Abb. 10(1): tabellarischer Leitfaden zur effektiven Kontrolle der Myopie bei Kindern, nach absteigender Relevanz geordnet
Abb. 10(2): tabellarischer Leitfaden: schwach bis nicht effektive Möglichkeiten zur Myopiekontrolle bei Kindern
Abb. 10(2): tabellarischer Leitfaden: schwach bis nicht effektive Möglichkeiten zur Myopiekontrolle bei Kindern

 

Zusammenfassung

Die steigende Prävalenz der kurzsichtigen Menschen scheint ein weltweites Problem zu sein und wird hinsichtlich der fortschreitenden Digitalisierung vermutlich immer relevanter werden. Dabei ist nicht nur die Entwicklung einer Myopie, sondern auch deren Progression im Kindesalter von Bedeutung. Anlässlich der vielen vorhandenen Studien zu Behandlungsmöglichkeiten, die die Myopie- und Achslängenprogression bei Kindern verlangsamen sollen, wurden diese anhand einer Metaanalyse vergleichend betrachtet und auf ihre Wirksamkeit geprüft. Die untersuchten Zielgrößen waren die jährliche Änderung des sphärischen Äquivalents (dpt/Jahr) sowie der axialen Augenlänge (mm/Jahr). Mithilfe einer geeigneten Suchstrategie nach dem PICO-System wurde die Datenbank PubMed systematisch durchsucht und nur Studien eingeschlossen, die die definierten Zielgrößen randomisiert und kontrolliert an Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren untersuchten. Aus 341 Artikeln konnten schließlich 34 Studien mit vollständigen Datensätzen ermittelt werden, die mit Hilfe des RevMan analysiert werden konnten. Aus den jeweiligen Mittelwerten, Standardabweichungen und der Anzahl der Studienteilnehmer resultierten Forest Plots, die mittleren Differenzen (95% Konfidenzintervall) und die Heterogenität zwischen den Gruppen. Letztere wurde als leicht (25%), mittel (50%) und hoch (75%) definiert. Die Wirksamkeit der Methoden bezüglich der Änderung des sphärischen Äquivalents bzw. der axialen Länge wurde folgendermaßen unterteilt: nicht effektiv: sphÄqui bzw. AXL ≥ 0.00 dpt/Jahr bzw. mm/Jahr; schwach effektiv: sphÄqui von 0.00 bis -0.25 dpt/Jahr bzw. AXL von 0.00 bis -0.09 mm/Jahr; mittelmäßig effektiv: sphÄqui von -0.25 bis -0.50 dpt/Jahr bzw. AXL von -0.09 bis -0.18 mm/Jahr; hoch effektiv: sphÄqui ≤ -0.50 dpt/Jahr bzw. AXL ≤ -0.18 mm/Jahr. Dementsprechend sind Atropin- im Vergleich zu Placebo Augentropfen die effektivste Methode zur Myopiekontrolle (sphÄqui: -0.88 [-1.15, -0.62] dpt/Jahr, AXL: -0.31 [-0.39, -0.22] mm/Jahr; beides signifikant mit p<0.00001), gefolgt von Bifokalbrillen mit Konvergenzunterstützung (-0.50 [-0.72, -0.28] dpt/Jahr, -0.17 [-0.28, -0.06] mm/Jahr, beides signifikant), Ortho-K-Linsen (-0.17 [-0.20, -0.14] mm/Jahr, signifikant), Pirenzepin Augen Gel (-0.27 [-0.38, -0.16] dpt/Jahr, signifikant) und progressiven Weichlinsen der Addition +2.0 dpt (-0.26 [-0.28, -0.25] dpt/Jahr, -0.11 [-0.17, -0.04] mm/Jahr, beides signifikant). Eine schwache Wirksamkeit zur Behandlung der Myopieprogression zeigten bifokale Weichlinsen (-0.13 [-0.27, 0.01] dpt/Jahr, -0.08 [-0.14, -0.02] mm/Jahr, nur für AXL signifikant), Gleitsichtbrillen (-0.07 [-0.14, 0.01] dpt/Jahr, -0.03 [-0.05, -0.01] mm/Jahr, nur für AXL signifikant) und gewöhnliche Bifokalbrillen (-0.06 [-0.13, 0.01] dpt/Jahr, -0.04 [-0.08, 0.00] mm/Jahr, beides nicht signifikant). Als nicht effektiv können monofokale formstabile oder weiche Kontaktlinsen und unterkorrigierende Einstärkenbrillen eingestuft werden. Außerdem ist zu beachten, dass Atropin der Konzentration 0.1% effektiver zu sein scheint, als Atropin der Konzentration 0.5% und, dass eine zusätzliche Akupunkturtherapie die Effektivität von Atropin Augentropfen steigert.

Die derzeit diskutierten Theorien zur Myopieprogression können teilweise durch die Ergebnisse der Metaanalyse bestätigt werden: Die berechneten Effektivität von Atropin Augentropfen, Bifokalbrillen mit Konvergenzunterstützung, Pirenzepin Gel, Gleitsichtgläsern und monofokalen Kontaktlinsen bekräftigen die Theorie der (Unter-) Akkommodation. Zugleich wird die Hypothese der relativen peripheren Hyperopie gestützt durch die Ergebnisse von Ortho-K-Linsen, progressiven und bifokale Weichlinsen, sowie durch die bestätigte Ineffektivität von monofokalen Kontaktlinsen. Insgesamt betrachtet kann vermutet werden, dass jede Theorie auf ihre Weise einen Einfluss auf die Myopieprogression hat.

Doch nicht nur die Bewertung der objektiv berechneten Daten, sondern auch subjektive Merkmale, wie die Schwierigkeit der Anwendung und Anpassung der jeweiligen Behandlungen, sollten bei der Entscheidungsfindung für die passende Methode mit einbezogen werden.  Betrachtet man zugleich die Faktoren, die nach den Theorien die Myopieprogression verlangsamen sollen (akkommodations- und konvergenzunterstützend, Reduzierung der relativen peripheren Hyperopie, Erhöhung der Bereitschaft für sportliche Aktivitäten), so ergibt sich folgende Reihenfolge mit abfallender Relevanz: Bifokalbrille mit Konvergenzunterstützung, Progressive Weichlinsen, Atropin Augentropfen, Ortho-K-Linsen, Pirenzepin Augen Gel, Bifokale Weichlinsen, Gleitsichtbrillen, Bifokalbrillen, Unterkorrigierende Einstärkenbrillen und monofokale Kontaktlinsen. 

Auch wenn Fragen, wie die genaue Wirkung von Atropin auf die Myopieprogression, noch nicht beantwortet werden können, so sollten Fachleute zukünftig die Aufklärung dieses weltweiten Phänomens der Myopieprogression in die Hand nehmen. Dazu können die Ergebnisse der Analyse und der erarbeitete Leitfaden einen wichtigen Beitrag leisten.  Eine Erweiterung dieser Arbeit bezüglich genauerer Anleitungen zur Anpassung verschiedenster Methoden oder auch die Betrachtung der Wirkung von Atropin erscheinen sinnvoll.

 

Anhang

Eigenschaften eingeschlossener Studien

A1: Eigenschaften der eingeschlossenen Studien
A1: Eigenschaften der eingeschlossenen Studien

 

 

Legende: objektiv in/ohne Zyklo. = objektive Autorefraktion in/ohne Zykloplegie, subjektiv in/ohne Zyklo. = subjektive Refraktion in/ohne Zykloplegie, D = dpt = Dioptrien, Atr(…) = Atropin Augentropfen (Konzentration), Pbo = Placebo Augentropfen, OK = Ortho-K = Orthokeratologie, fCL = formstabile Kontaktlinsen, GB(…) =Gleitsichtbrille (Addition), EB = Einstärkenbrille, Bifo(…) = Bifokalbrille (Addition), Bifo+1.5D6PBi = Bifokalbrille mit +1.5 dpt Addition und insgesamt 6 Prismen Basis innen im Nahteil, WCLbifo(…) = bifokale Weichlinse (Addition), WCLmono = monofokale Weichlinse, WCLprog(…) = progressive Weichlinse (Addition), OK+EB = Ortho-K-Linsen und zusätzliche Einstärkenbrille, spezGB(…) = spezielles Gleitsichtglasdesign (Addition), Atr0.25%Aku = Atropin Augentropfen der Konzentration 0.25% mit zusätzlicher Akupunkturtherapie, EB+0.5D = Einstärkenbrille mit +0.5 dpt Nebelung, Pir2% = Pirenzepin Gel der Konzentration 2%, Atr0.5%GB = Atropin Augentropfen der Konzentration 0.5% mit zusätzlicher Gleitsichtbrille, Atr0.5%Bifo2D = Atropin Augentropfen der Konzentration 0.5% mit zusätzlicher Bifokalbrille der Addition 2 dpt, Tropi0.5% = Tropicamid Augentropfen der Konzentration 0.5%

Forest Plots des Review Managers

Jährliche Änderung des sphärischen Äquivalents

A2: Gleitsichtbrillen vs. Einstärkenbrillen

Legende: GB(…) = Gleitsichtbrille mit Addition, spezGB = spezielle Gleitsichtbrille, D = Dioptrien,

95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A3: Bifokalbrillen vs. Einstärkenbrillen

Legende: Bifo(…) = Bifokalbrille mit Addition, Bifo(…)6PBi = Bifokalbrille mit insgesamt 6 Prismen Basis innen im Nahteil, D = Dioptrien, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A4: alle weichen Kontaktlinsen vs. Kontrollgruppe

Legende: WCLmono = monofokale Weichlinsen, WCLprog(…) = progressive Weichlinsen mit Addition, WCLbifo(…) = bifokale Weichlinsen mit Addition, D = Dioptrien, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A5: monofokale Weichlinsen vs. Einstärkenbrillen

Legende: siehe A4

A6: progressive Weichlinsen vs. monofokale Weichlinsen/Einstärkenbrillen

Legende: siehe A4, EB = Einstärkenbrille

A7: bifokale Weichlinsen vs. monofokale Weichlinsen

Legende: siehe A4

A8: Atropin vs. Kontrollgruppe

Legende: Atr(…) = Atropin mit jeweiliger Konzentration, Atr(…)Bifo(…) = neben Atropin auch Bifokalbrille mit Addition getragen, Atr(…)GB(…) = neben Atropin auch Gleitsichtbrille mit Addition getragen, Atr(…)Aku = neben Atropin auch Akupunkturtherapie, D = Dioptrien, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A9: Atropin vs. Placebo/Einstärkenbrille

Legende: siehe A8

 

A10: Atropin 0.5% vs. Atropin 0.1%

Legende: siehe A8

A11: Atropin 0.25% mit Akupunktur vs. Atropin 0.25% ohne Akupunktur

Legende: siehe A8

A12: Pirenzepin Gel vs. Placebo Augentropfen

Legende: Pir2% = Pirenzepin Gel mit 2%-iger Konzentration, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A13: unterkorrigierende Einstärkenbrille vs. vollkorrigierende Einstärkenbrille

Legende: EB+0.5D = Einstärkenbrille mit +0.5 dpt Nebelung, D = Dioptrien, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A14: formstabile Kontaktlinsen vs. Einstärkenbrille

Legende: fCL = formstabile Kontaktlinsen, D = Dioptrien, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

3.2.2 Jährliche Änderung der axialen Länge

A15: Gleitsichtbrille vs. Einstärkenbrille

Legende: GB(…) = Gleitsichtbrille mit Addition, spezGB = spezielle Gleitsichtbrille, D = Dioptrien,

95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A16: Bifokalbrille vs. Einstärkenbrille

Legende: Bifo(…) = Bifokalbrille mit Addition, Bifo(…)6PBi = Bifokalbrille mit insgesamt 6 Prismen Basis innen im Nahteil, D = Dioptrien, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A17: Ortho-K-Kontaktlinsen vs. Kontrollgruppe

Legende: OK = Ortho-K = Orthokeratologie, EB = Einstärkenbrille, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

 

A18: alle weichen Kontaktlinsen vs. Kontrollgruppe

Legende: WCLmono = monofokale Weichlinsen, WCLprog(…) = progressive Weichlinsen mit Addition, WCLbifo(…) = bifokale Weichlinsen mit Addition, D = Dioptrien, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A19: Atropin vs. Kontrollgruppe

Legende: Atr(…) = Atropin mit jeweiliger Konzentration, Atr(…)GB(…) = neben Atropin auch Gleitsichtbrille mit Addition getragen, Atr(…)Aku = neben Atropin auch Akupunkturtherapie, D = Dioptrien,

95% CI = 95%-Konfidenzintervall

 

A20: Atropin vs. Placebo/Einstärkenbrille

Legende: siehe A19

 

A21: Atropin 0.5% vs. Atropin 0.1%

Legende: siehe A19

A22: Atropin 0.25% mit Akupunktur vs. Atropin 0.25% ohne Akupunktur

Legende: siehe A19

A23: Pirenzepin Augentropfen vs. Placebo Augentropfen

Legende: Pir2% = Pirenzepin Augentropfen mit 2%-iger Konzentration, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall

A24: formstabile Kontaktlinsen vs. Einstärkenbrille

Legende: fCL = formstabile Kontaktlinsen, D = Dioptrien, 95% CI = 95%-Konfidenzintervall5.3 Übersicht aller Ergebnisse

 A25: Tabellarische Übersicht der Ergebnisse der Metaanalyse

Legende: 95% KI = 95%-Konfidenzintervall, D = dpt = Dioptrien, EB = Einstärkenbrillen, GB(…) = Gleitsichtbrille mit Addition, obj. in/ohne Zyklo = objektive Autorefraktion in/ohne Zykloplegie, spezGB = spezielle Gleitsichtbrille, Bifo(…) = Bifokalbrille mit Addition, Bifo(…)6PBi = Bifokalbrille mit insgesamt 6 Prismen Basis innen im Nahteil, OK = Ortho-K = Orthokeratologie, fCL = formstabile Kontaktlinse, WCLmono = monofokale Weichlinsen, WCLprog(…) = progressive Weichlinsen mit Addition, WCLbifo(…) = bifokale Weichlinsen mit Addition, Atr(…) = Atropin mit jeweiliger Konzentration, Atr(…)Aku = neben Atropin auch Akupunkturtherapie, Pbo = Placebo Augentropfen, Pir2% = Pirenzepin Augen Gel mit 2%-iger Konzentration, EB+0.5D = Einstärkenbrille mit +0.5 dpt Nebelung

Danksagung

Ich bedanke mich bei Herrn Prof. Sachs für die nützlichen Anregungen bezüglich der linearen Interpolation zur Umrechnung von Mittelwert und Standardabweichung auf zwölf Monate.

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